Leuchten
"Stell dein Licht nicht unter den Scheffel", sagte meine Mutter stets, wenn ich mir etwas nicht zutraute und mich lieber versteckte, " und mache dich bitte nicht kleiner als du bist." Wobei man dazu sagen muss, dass ich ziemlich groß gewachsen bin, und in diesen Worten immer eine kleine Erwartungshaltung mitschwang.
Auch heute noch rücke ich nicht gerne nach vorne und verkrieche mich lieber, bevor ich einfach etwas riskiere. Meine Aktionen sind selten, eigentlich nie, risikobehaftet: Lade ich Gäste ein, habe ich das Essen mindestens einmal vorher ausprobiert; melde ich mich zum Halbmarathon an, kann ich mindesten 12 Kilometer laufen und habe noch viel Zeit zum trainieren, um wirklich das Ziel zu erreichen; spiele ich jemanden etwas auf dem Klavier vor, beherrsche ich esin der Regel.
Ich habe einen Kollegen, der ist vollkommen anders drauf. Sehr innovativ ist der Gute, weiß sich selber zu vermarkten - und redet das Blaue vom Himmel herunter, als ob ihm nichts unmöglich wäre. Als nahe Kollegin weiß ich, dass auch vieles heiße Luft ist, er manches nicht bis zum Ende durchzieht und schlicht und ergreifend manches Mal versagt.
Nur dieses Zutrauen, woher nimmt der Mensch das? Den Glaube an sich selber, dass er etwas erreichen kann? Ist es ihm in die Wiege gelegt, ist es ihm anerzogen?
Meine Mutter ist heute stolz auf mich. Das weiß ich. Aber dennoch höre ich sie immer noch unterschwellig diese Botschaft an mich richten: "Mensch, Mädchen, trau dich doch, wag dich endlich mal und wäge nicht zu viel ab."
Ich bin heute noch zu vorsichtig und neige dazu mir meine Ziele mit viel Selbstzweifel selbst zu zerstören. Viel zu selten sage ich: "Ja, das kann ich und das mach ich auch." Diese Worte aus meinen Mund überraschen mich selber.
Das erinnert mich gerade an meine Schulzeit: Oft musste ich mir auf dem Sprechtag anhören, ich solle mich doch mehr am Unterricht beteiligen, ich hätte doch immer gute Gedanken zum Thema, wenn man mich dran nimmt. Aber mein Finger blieb trotzdem unten.
Die einen schaffen es. Die anderen nicht. Letztere schauen immer dem Lichtschein der anderen voller Bewunderung hinterher oder sonnen sich vielleicht in ihrem Glanz.
Ich will mehr. Ich will selber leuchten, mehr aus mir machen und vor allem daran glauben, dass ich es schaffe.
Auch heute noch rücke ich nicht gerne nach vorne und verkrieche mich lieber, bevor ich einfach etwas riskiere. Meine Aktionen sind selten, eigentlich nie, risikobehaftet: Lade ich Gäste ein, habe ich das Essen mindestens einmal vorher ausprobiert; melde ich mich zum Halbmarathon an, kann ich mindesten 12 Kilometer laufen und habe noch viel Zeit zum trainieren, um wirklich das Ziel zu erreichen; spiele ich jemanden etwas auf dem Klavier vor, beherrsche ich es
Ich habe einen Kollegen, der ist vollkommen anders drauf. Sehr innovativ ist der Gute, weiß sich selber zu vermarkten - und redet das Blaue vom Himmel herunter, als ob ihm nichts unmöglich wäre. Als nahe Kollegin weiß ich, dass auch vieles heiße Luft ist, er manches nicht bis zum Ende durchzieht und schlicht und ergreifend manches Mal versagt.
Nur dieses Zutrauen, woher nimmt der Mensch das? Den Glaube an sich selber, dass er etwas erreichen kann? Ist es ihm in die Wiege gelegt, ist es ihm anerzogen?
Meine Mutter ist heute stolz auf mich. Das weiß ich. Aber dennoch höre ich sie immer noch unterschwellig diese Botschaft an mich richten: "Mensch, Mädchen, trau dich doch, wag dich endlich mal und wäge nicht zu viel ab."
Ich bin heute noch zu vorsichtig und neige dazu mir meine Ziele mit viel Selbstzweifel selbst zu zerstören. Viel zu selten sage ich: "Ja, das kann ich und das mach ich auch." Diese Worte aus meinen Mund überraschen mich selber.
Das erinnert mich gerade an meine Schulzeit: Oft musste ich mir auf dem Sprechtag anhören, ich solle mich doch mehr am Unterricht beteiligen, ich hätte doch immer gute Gedanken zum Thema, wenn man mich dran nimmt. Aber mein Finger blieb trotzdem unten.
Die einen schaffen es. Die anderen nicht. Letztere schauen immer dem Lichtschein der anderen voller Bewunderung hinterher oder sonnen sich vielleicht in ihrem Glanz.
Ich will mehr. Ich will selber leuchten, mehr aus mir machen und vor allem daran glauben, dass ich es schaffe.
momente - 29. Mai, 13:05
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