<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" standalone="yes"?>
<?xml-stylesheet href="http://momente.twoday.net/rss2html.xsl" type="text/xsl"?>
<rdf:RDF 
  xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" 
  xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
  xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
  xmlns:cc="http://web.resource.org/cc/"
  xmlns="http://purl.org/rss/1.0/"
> 

  <channel rdf:about="http://momente.twoday.net/">
    <title>momente : Rubrik:Nachdenkliches</title>
    <link>http://momente.twoday.net/</link>
    <description></description>
    <dc:publisher>momente</dc:publisher>
    <dc:creator>momente</dc:creator>
    <dc:date>2008-06-07T18:57:27Z</dc:date>
    <dc:language>en</dc:language>
    <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
    <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
    <sy:updateBase>2000-01-01T00:00:00Z</sy:updateBase>
    
    <image rdf:resource="http://static.twoday.net/momente/images/icon.jpg" />
    <items>
      <rdf:Seq>
            <rdf:li rdf:resource="http://momente.twoday.net/stories/4976736/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://momente.twoday.net/stories/4730990/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://momente.twoday.net/stories/4706571/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://momente.twoday.net/stories/4507460/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://momente.twoday.net/stories/4504275/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://momente.twoday.net/stories/4226068/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://momente.twoday.net/stories/4095205/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://momente.twoday.net/stories/4090624/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://momente.twoday.net/stories/4065417/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://momente.twoday.net/stories/3884561/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://momente.twoday.net/stories/3812708/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://momente.twoday.net/stories/3810489/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://momente.twoday.net/stories/3778735/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://momente.twoday.net/stories/3742706/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://momente.twoday.net/stories/3724326/" />

      </rdf:Seq>
    </items>
  </channel>

  <image rdf:about="http://static.twoday.net/momente/images/icon.jpg">
    <title>momente</title>
    <url>http://static.twoday.net/momente/images/icon.jpg</url>
    <link>http://momente.twoday.net/</link>
  </image>

  <item rdf:about="http://momente.twoday.net/stories/4976736/">
    <title>Wenn mittags keiner da ist...</title>
    <link>http://momente.twoday.net/stories/4976736/</link>
    <description>&quot;Ihr habt es gut!&quot; seufzt das blonde Mädchen an unserem Mittagstisch. Sie ist zum zweiten Mal in dieser Woche da, weil sie mit meinem großen an einem Referat über römische Spiele arbeitet. Jetzt gerade stopft sie sich ein großes Stück selbstgemachte Pizza in den Mund. &quot;Bei euch ist mittags die Mama zu Hause.&quot; Kurzes nachdenkliches Schweigen meiner Kerle, die die Dimension des gerade Gesagten nicht ganz zu erfassen wissen. &quot;Mama ist da, ja das ist auch gut so!&quot;, sprechen ihre Augen. &quot;Ich muss immer mittags dieses aufgewärmte Essen von unserer Haushaltshilfe essen, die kann überhaupt nicht kochen. Und so lustig erzählen tun wir auch nicht,&quot; erzählt sie kurz weiter, aber ihr Worte gehen schnell im den Albernheiten der Jungs unter.&lt;br /&gt;
Mich begleiten ihre Worte schon den ganzen Tag. Ihre Eltern haben sich vor einem Jahr getrennt und nun muss ihre Mutter wieder Vollzeit arbeiten, um das Haus halten zu können. Es geht ihnen finanziell überhaupt nicht gut und die Mutter kämpft, damit ihre Tochter und ihr Sohn nicht auch noch das geliebte Haus verlieren. Es ist hart. Sie geht morgens um 7:30 Uhr mit den Kindern aus dem Haus und kommt um 18:30 Uhr heim. Dazwischen sind die Kinder auf sich gestellt oder die Oma nimmt den weiten Weg auf sich und schaut nach beiden.&lt;br /&gt;
&quot;Mama hat einen schweren Weg vor sich.&quot; setzt sie noch einmal an. &quot;Ja?&quot; frage ich aufmunternd, damit sie noch mehr erzählt. &quot;Ende diesen Jahres scheiden sich Mama und Papa.&quot; Ich seufze mit ihr. Aber dann lässt sie sich schnell wieder von beiden Rackern ablenken und lacht mit ihnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute abend bin ich mit ihr traurig,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und auf der anderen Seite felsenfest davon überzeugt, dass mein Platz am Mittagstisch ein guter Platz ist.</description>
    <dc:creator>momente</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://momente.twoday.net/topics/Nachdenkliches&quot;&gt;Nachdenkliches&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 momente</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-06T20:10:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://momente.twoday.net/stories/4730990/">
    <title>Kleine Karte - Große Wirkung</title>
    <link>http://momente.twoday.net/stories/4730990/</link>
    <description>Mit großen Schritten geht der große Kerl vor mir. In der linken Hand trägt er einen Leinensack mit Büchern über Indien, in der rechten Hand hält er - stolz wie Oskar - seinen ersten, richtigen Büchereiausweis, gerade erstanden, mit Strichcode, eigener Unterschrift und so.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Jetzt werde ich erwachsen!&quot;&lt;/i&gt; sprudelt es aus ihm heraus und fröhlich maschiert er den Weg entlang nach Hause.&lt;br /&gt;
Schmunzelnd schaue ich ihm nach und bin wirklich froh, dass das noch etwas Zeit hat.</description>
    <dc:creator>momente</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://momente.twoday.net/topics/Nachdenkliches&quot;&gt;Nachdenkliches&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 momente</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-24T11:26:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://momente.twoday.net/stories/4706571/">
    <title>Zwei Welten?</title>
    <link>http://momente.twoday.net/stories/4706571/</link>
    <description>&quot;Wir beide leben in zwei verschiedenen Welten!&quot;&lt;br /&gt;
Wütend prasseln viele Worte auf den kleinen Kerl nieder.&lt;br /&gt;
&quot;Du siehst immer alles nur aus deiner Sicht.&quot;&lt;br /&gt;
Die Streitereien der letzten Tage habe mir endgültig die Nerven geklaut. Ich habe keine Lust mehr ruhig und verständnisvoll mit ihm zu reden. Der Frust kommt raus.&lt;br /&gt;
Auslöser ist immer das Gleiche: Er versteht, denkt sich irgendetwas und wenn ich nicht passend reagiere nach seinen Wünschen und Bedürfnissen, habe ich alles falsch gemacht und bin die Böse. Heute abend ist mir der Kragen geplatzt.&lt;br /&gt;
Er zieht seine Augenbrauen grimmig zusammen und guckt mich geringschätzig an - aber ich sehe auch einen versteckten Schimmer in seinen Augen und verhalten schluckt er einmal hinunter. &quot;Und, was sagst  du dazu? Was denkst du darüber?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Das stimmt gar nicht, was du da sagst. Wir leben nicht in zwei Welten. Wir sind hier zusammen und das ist Wirklichkeit.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Richtig.</description>
    <dc:creator>momente</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://momente.twoday.net/topics/Nachdenkliches&quot;&gt;Nachdenkliches&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 momente</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-14T20:30:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://momente.twoday.net/stories/4507460/">
    <title>Den Tod im Blick</title>
    <link>http://momente.twoday.net/stories/4507460/</link>
    <description>Heftiges Schluchzen dringt aus dem Zimmer des Großen in den Flur.&lt;br /&gt;
Ich bin verwundert, denn gerade war die Welt noch vollkommen in Ordnung,&lt;br /&gt;
und nun versteckt er sein nasses, verquollenes Gesicht unter der Bettdecke und verweigert jede Aussage  darüber, was ihn denn so einen großen Kummer bereitet.&lt;br /&gt;
Nach endloswirkenden Minuten, in denen ich nur hilfos auf seine Worte warte und in Gedanken den Tag Revue passieren lasse, rückt er endlich raus mit der Sprache:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Ich habe Angst, weil das hier einmal zu Ende ist. Irgendwann werde ich nicht mehr leben. Ich habe Angst vor dem Sterben.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
An dieser Stelle erwischt mich der Große an einer schwierigen Stelle: Wie oft habe ich mich in den letzten Wochen gefragt, wie wohl mein letzter Gang sein wird, wann es mich trifft, ob ich meinen Kindern alles mit auf den Weg gegeben habe, was mir wichtig ist, ob ich jetzt loslassen könnte...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Ich habe Angst davor, dass du vor mir stirbst, dass du und Papa vor mir sterben werdet und ich ganz allein bin.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Habe ich nicht die gleiche Furcht?&lt;br /&gt;
Er ist so aufgelöst, ich kann ihm nicht meine Ängste erzählen, dass Erwachsene ähnliche Sorgen haben, wir uns auch mit unserem eigenen Ende beschäftigen.&lt;br /&gt;
Ich will ihm Zuversicht schenken, seine Gedanken wieder unbeschwerter machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hilflos suche ich nach Worten.&lt;br /&gt;
Ob es weise Worte sind? Ich weiß es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind Worte in der Hoffnung, dass es einen Gott gibt, der uns beschützt, der auf uns aufpasst, der uns begleitet, der uns einmal in Empfang nehmen wird.</description>
    <dc:creator>momente</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://momente.twoday.net/topics/Nachdenkliches&quot;&gt;Nachdenkliches&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 momente</dc:rights>
    <dc:date>2007-12-04T21:27:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://momente.twoday.net/stories/4504275/">
    <title>1000 Euro - mehr oder weniger</title>
    <link>http://momente.twoday.net/stories/4504275/</link>
    <description>Dieser Tage fragen sich viele, was sie mit 43 Millionen Euro anfangen würden, wenn sie in den nächsten Tagen den Lotto-Jackpot knacken.&lt;br /&gt;
Ich fragen mich heute, was ich tun würde, wenn ich 1000 Euro mehr im Monat zur Verfügung hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Auslöser:&lt;br /&gt;
Ich berichtete schon vor ein paar Tagen von unserem privaten  Schul-Dilemma. Unser Großer soll nächstes Jahr auf die weiterführende Schule und steht notenmäßig zwischen 2 und 3. Nicht die besten Noten, will man eigentlich auf&apos;s Gymnasium.  Die Gesamtschule am Ort kommt auf Grund ihrer Schüler und deren Hintergrund nicht wirklich in Frage, wenngleich ich diese Schulform nicht verkehrt finde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Klassenkamerad des Großen steht aus der Leistungssicht auch zwischen 2 und 3; auch für ihn kommt &quot;Realschule, bedingt Gymnasium&quot; in Frage. Nach reichlicher Überlegung haben seine Eltern ihn nun auf einer Privatschule angemeldet, angestrebter Bildungsabschluss ist das Abitur. Der ganze Spaß kostet sie im Monat einen vierstelligen Betrag. Ob es nun 1000 Euro oder sogar noch mehr sind, wollte seine Mama mir nicht berichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1000 Euro im Monat nur für die Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entschuldigt die Ausdrucksweise, aber das ist verdammt viel Geld. Mindestens 12.000 Euro im Jahr.  8 x 12.000 Euro für die gesamte Schullaufbahn, das ist ein halbes Reihenhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gut muss die Schule sein, dass solche Preise gerechtfertigt sind?&lt;br /&gt;
Oder anders gefragt, wenn diese Schule wirklich so gut, sollte nicht allen eine solche gute Schulbildung zur Verfügung stehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gönne dem Jungen wirklich diese Schule, denn nach dem ich mich ein wenig über sie gelesen habe, ihre vielfältigen Möglichkeiten, ihr Angebot - mit großer Wahrscheinlichkeit würde ich meinen Großen auch dort anmelden, vorausgesetzt: Ich gewinne am Mittwoch im Lotto.</description>
    <dc:creator>momente</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://momente.twoday.net/topics/Nachdenkliches&quot;&gt;Nachdenkliches&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 momente</dc:rights>
    <dc:date>2007-12-03T20:21:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://momente.twoday.net/stories/4226068/">
    <title>Bitte nicht kneten!</title>
    <link>http://momente.twoday.net/stories/4226068/</link>
    <description>Meine Mutter gab mir nicht viel mit auf den Eheweg, als ich damals vor den Traualtar schritt. Jung, sehr jung habe ich geheiratet, gerade mal 20 Jahre war ich alt. Und wenige Abende vor der Hochzeit, beichtete ich ihr meine Unsicherheit. Ich war mir mit einem Mal nicht mehr sicher, ob ich mit ihm die richtige Entscheidung getroffen hätte.&lt;br /&gt;
Ihre klare Antwort: &quot;Sicher sein kann man sich nie, du kannst heute nicht wissen, ob es bis zum Ende hält. Ein Funken Unsicherheit bleibt!&quot; Und dann gab sie mir noch auf den Weg mit: &quot;Versuche nicht ihn zu ändern, das wird dir nicht gelingen. Nimm ihn einfach so wie er ist.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begeistert war ich nicht darüber, dass sie meine Unsicherheit nicht wegwischen konnte. Anderes hätte ich lieber gehört: &quot;Du machst das schon richtig, Schätzchen. Es wird alles großartig werden.&quot; - oder so. Mutmachendes halt.&lt;br /&gt;
Versuche nie ihn zu ändern! Ob sie damals schon beobachtete, dass er und ich sehr unterschiedliche Menschen waren? Er, der Extrovertierte, immer im Rampenlicht, unterhielt die Massen, und ich stand daneben, das stille Mäuschen, die Introvertierte, die ihren Mund nicht aufbekam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oh, wir - der Mann an meiner Seite und ich -  haben uns öfters nach Feten oder anderen Veranstaltungen im stillen Kämmerlein gefetzt darüber, dass er meiner Meinung nach den anderen Raum stahl, insbesondere mir, und sich selber viel zu viel in Szene setzte. Immer wieder habe ich mich darüber geärgert, aber im Endeffekt ändern konnte ich es nicht, denn es war sein Wesen, seine Art. Und eigentlich, wenn ich so ganz tief drinnen ehrlich mit mir selber war, war es ja genau das, was mir an ihm imponierte: Dieses Selbstbewußtsein, sein Auftreten, sein Humor, sein Charme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er veränderte sich mit den Jahren, verstand es sich selber zurückzunehmen, den anderen mehr zu zuhören, wenn gleich er heute immer noch ganz vorne mitmischt. Ich glaube nicht, das mein Nörgeln damals viel Änderung bewirkte, das bewirkte nur tränenreiche und schlaflose Nächte. Es war wohl eher ein Reifungsprozess in ihm.</description>
    <dc:creator>momente</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://momente.twoday.net/topics/Nachdenkliches&quot;&gt;Nachdenkliches&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 momente</dc:rights>
    <dc:date>2007-09-03T19:42:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://momente.twoday.net/stories/4095205/">
    <title>Stadtkind - Landkind</title>
    <link>http://momente.twoday.net/stories/4095205/</link>
    <description>Mutter 1: &quot;Ach, ich glaube, ich muss mein Kind doch noch zum Fußball anmelden. Der ist nie ausgepowert oder kommt ins Schwitzen.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mutter 2: &quot;Wieso, was macht er denn so den ganzen Tag?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mutter 1: &quot;Er hat bis 16.00 Uhr Schule. Dann trifft er sich - wenn er nicht zum Judo, Schwimmen oder zur Musikschule geht - mit einem Freund, macht am Abend noch eine halbe Stunde lang Hausaufgaben und übt Flöte.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mutter 2: &quot;Und dann geht er nie mit dem Freund nach draußen?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mutter 1: &quot;Nein, die sitzen drinnen am Tisch, spielen mit dem HarryPotter Zauberstab oder mit den PokemonKarten. Aber Rennen tuen die nicht.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mutter 2: &quot;Kenn ich gar nicht. Mein Sohn hat maximal bis 13.30 Uhr Schule, kommt nach Hause, isst zu Mittag, macht Hausaufgaben, spielt Lego, trifft sich mit den Jungs aus der Nachbarschaft und rennt um den Block. Geschwitzt ist der oft. Einmal die Woche fahre ich ihn zum Reiten ins Nachbardorf.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mutter 1: &quot;Ich kann meinen Jungen nicht alleine raus lassen, wir wohnen direkt an einer Hauptverkehrsstraße. Er kann nur im Hof spielen - und der ist ihm mittlerweile zu klein. Er geht maximal bis zum Kiosk um die Ecke.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mutter 2: &quot;Kann er denn nie alleine irgendwie raus?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mutter 1: &quot;Nein, ich kutschier ihn überall hin.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Gespräch habe ich vor ein paar Tagen auf einem gemütlichen Frauenabend mit einer äußerst sympathischen Mama geführt.  Mutter 2 bin ich. Und seit dem frage ich mich, was besser ist: Die Freiheit eines Landkindes oder aber das doch sehr strukurierte Leben und der geführte Tag eine Stadtkindes. Welches Kind kann sich besser entwickeln?</description>
    <dc:creator>momente</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://momente.twoday.net/topics/Nachdenkliches&quot;&gt;Nachdenkliches&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 momente</dc:rights>
    <dc:date>2007-07-22T17:51:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://momente.twoday.net/stories/4090624/">
    <title>Payback Punkte</title>
    <link>http://momente.twoday.net/stories/4090624/</link>
    <description>Ich hatte gerade einen kleinen Zank mit einer WMF-Verkäuferin. &lt;br /&gt;
Und da ich mental heute mental mehr einer Zicke gleiche, sind wir toll aneinandergerasselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, für einen Geschenkgutschein wollte sie mir keine Paybackpunkte geben. Daraufhin fragte ich sie, was denn der Unterschied zwischen einem Gegenstand und einem Gutschein wäre, das Geld würde doch eh schon als Einnahme in ihrer Kasse liegen, schließlich könne es meine Freundin ja auch nicht mehr rückgängig machen und für den Gutschein Bares bekommen.&lt;br /&gt;
Darauf die Verkäufer patzig: &quot;Jetzt denken sie doch mal logisch, dann merken Sie das ich recht habe.&quot; Darauf habe ich mich böse auf dem Absatz umgedreht und bin raus aus dem Laden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hab&apos;s immer noch nicht verstanden. Die Paybackpunkte bekommt jetzt meine Freundin. Ist ok für mich, aber diese Regelung verstehe ich dennoch nicht, bin ich es doch, die ihr Geld dort gelassen hat.</description>
    <dc:creator>momente</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://momente.twoday.net/topics/Nachdenkliches&quot;&gt;Nachdenkliches&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 momente</dc:rights>
    <dc:date>2007-07-20T15:01:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://momente.twoday.net/stories/4065417/">
    <title>26 Zoll</title>
    <link>http://momente.twoday.net/stories/4065417/</link>
    <description>Betont lässig hält der große Kerl das Lenkrad seines neuen Rades in den Händen, den Querholm zwischen den Beinen fest geklemmt. Stolz wie Oskar ist er, dass er auch ein richtig großes Fahrrad besitzen darf - 26 Zoll. Das ist schon eine Marke - und wird mit dem Nachbarsjungen durchdiskutiert, schließlich ist der drei Jahre älter und fährt auch &lt;strike&gt;nur&lt;/strike&gt; 26 Zoll. Männer und die Größen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich stehe daneben und sehe vor meinem geistigen Auge den großen Kerl als kleinen Jungen auf Stützrädern hier den Weg auf- und abbrausen. Gerade mal drei Jahre ist das her.&lt;br /&gt;
Der kleine Kerl profitiert natürlich auch von dem neuen Fahrzeug des großen Bruders. Er fährt nun stolz die 20 Zoll mit drei Gängen - und das in einer halsbrecherischen Geschwindigkeit, dass ich lieber schnell weggucke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Ist schon irgendwie merkwürdig, wie man am Rad ablesen kann, dass die Zeit voranschreitet.&lt;br /&gt;
&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>momente</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://momente.twoday.net/topics/Nachdenkliches&quot;&gt;Nachdenkliches&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 momente</dc:rights>
    <dc:date>2007-07-12T20:29:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://momente.twoday.net/stories/3884561/">
    <title>Pessimismus</title>
    <link>http://momente.twoday.net/stories/3884561/</link>
    <description>Blöde Bauchgefühle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube, es gibt diffuse Befürchtungen, die können vor allem Mamas nachvollziehen: Ich steckte gerade meinen kleinen Kerl mit Husten ins Bett - und da ich seit Jahren mit Husten am Kind so meine Erfahrungen gemacht habe- ahne ich, dass dieses mehr als eine ausgereifte Bronchitis ist. Wenn Sohnemann auch noch klagt, dass das Luftholen weht tut, ist das böse.&lt;br /&gt;
Ich hasse so Abende, weil sie Vorboten einer ohnehin schon turbolenter Woche sind und von mir mal wieder ein wenig Improvisationstalent abverlangen. Bekommen wir schon hin. Irgendwie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vielleicht habe ich ja auch unrecht. Hoffentlich.</description>
    <dc:creator>momente</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://momente.twoday.net/topics/Nachdenkliches&quot;&gt;Nachdenkliches&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 momente</dc:rights>
    <dc:date>2007-06-17T19:22:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://momente.twoday.net/stories/3812708/">
    <title>Nach der Trennung geht&apos;s bergauf</title>
    <link>http://momente.twoday.net/stories/3812708/</link>
    <description>Neulich im Zug. Ich belausche das Gespräch zweier Frauen um die Vierzig. Sie sitzen direkt neben mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Ich glaub nicht mehr wirklich an die Ehe. Letztens war ich auf einer Hochzeit. Mitte Zwanzig waren die beiden. Länger als 13 Jahre gebe ich denen nicht. Naja, wahrscheinlich bin ich vorbelastet.... .&quot;&lt;br /&gt;
&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&quot;Ja in meinem Bekanntenkreis lassen sich im Moment auch viele scheiden. Funktioniert überall nicht mehr.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Ist ja auch kein Wunder. Diese Muttis lassen sich auch alle zu sehr gehen. Oder würdest du gern in Jogginghosen empfangen werden?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&quot;Oh nein, man sollte immer etwas aus sich machen.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;&lt;i&gt;Aber weißt du, was ich interessant finde: Die Frauen, die sich von ihren Männern getrennt haben, die machen jetzt richtig was aus sich. Die blühen regelrecht auf. Kleiden sich gut und machen auf ihre Weise Karriere. Das ist richtig schön anzusehen!&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist was dran.</description>
    <dc:creator>momente</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://momente.twoday.net/topics/Nachdenkliches&quot;&gt;Nachdenkliches&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 momente</dc:rights>
    <dc:date>2007-06-07T15:03:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://momente.twoday.net/stories/3810489/">
    <title>Internet - Segen oder Fluch?</title>
    <link>http://momente.twoday.net/stories/3810489/</link>
    <description>Ich durfte heute einiges über das Internet lernen, was mir meinen kleinen, doch sehr begrenzten Horizont erweitert hat; vor allem darüber wie schnell Kinder und Jugendliche doch Zugriff zu pornographischen Bildern haben und wie Eltern dieses eigentlich nicht verhindern können.&lt;br /&gt;
Frei nach dem Motto: &quot;Wer suchet, der findet. Und wer nicht sucht, der bekommt &apos;s trotzdem.&quot;&lt;br /&gt;
Es gibt so viele Kinder, die verstört sind durch das was sie gesehen haben. Bilder, die sie nicht einsortieren können und die sie magisch verfolgen.&lt;br /&gt;
Ein Junge soll einmal gefragt haben: &quot;Warum gibt&apos;s das eigentlich - das Internet? Wenn es doch so gefährlich ist? Warum wird das nicht einfach verboten?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist das Internet tatsächlich gefährlich? Für die, die wissen damit umzugehen mit Sicherheit nicht. Aber für die anderen schon. &lt;br /&gt;
Medienkompetenz - ein so alter Hut, aber gerade heute hochaktuell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich für mich möchte das Internet nicht mehr wissen. Wieviele Informationen für meinen Alltag habe ich doch runtergezogen, hilfreiche kleine Tips und sei es nur eine Cholesterintabelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Großer hat mir die Tage gestanden, er hätte in Google einmal &quot;SEX&quot; eingegeben. Gesehen hätte er nicht mehr als ein paar &quot;nackte Busenfrauen&quot;. Ihm ist nichts passiert, es hat ihn nichts schockiert, aber ich habe kräftig geschluckt - so viel Neugierde hätte ich ihm nicht zugetraut. Wir haben als Eltern natürlich direkt über Filter diskutiert und wie wir unsere Jungs vor Bilder bewahren können, die sie wirklich noch nichts angehen.&lt;br /&gt;
Doch seit heute weiß ich, dass auch Filter herzlich wenig helfen. Viele bekommen nur die Note &quot;ausreichend&quot;. Etwas ganz anderes ist gefragt. Der souveräne Umgang mit dem Internet - Medienkompetenz. Das bewußte Ablehnen von Bilder und auch Texten, die ich nicht verarbeiten kann und das zielorientierte Recherchieren von Informationen, die ich verwerten kann. Kinder können das nicht von alleine. Sie brauchen dabei die Führung der Erwachsenen. Ein Computer mit Internetanschluss gehört deswegen nicht auf das Kinderzimmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke, es ist wichtiger denn je, dass wir uns gemeinsam mit den Kleinen auf den Weg machen, die virtuelle Welt, neue Räume erkunden, und mit ihnen sichere Wege ausfindig machen, um ihren Horizont in einem angemessenen Rahmen zu erweitern. &lt;br /&gt;
Das Internet muss kein Fluch sein. Auch für Kinder nicht.&lt;br /&gt;
Es kommt auf uns Erwachsene an.</description>
    <dc:creator>momente</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://momente.twoday.net/topics/Nachdenkliches&quot;&gt;Nachdenkliches&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 momente</dc:rights>
    <dc:date>2007-06-06T20:42:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://momente.twoday.net/stories/3778735/">
    <title>Leuchten</title>
    <link>http://momente.twoday.net/stories/3778735/</link>
    <description>&quot;Stell dein Licht nicht unter den Scheffel&quot;, sagte meine Mutter stets, wenn ich mir etwas nicht zutraute und mich lieber versteckte, &quot; und mache dich bitte nicht kleiner als du bist.&quot; Wobei man dazu sagen muss, dass ich ziemlich groß gewachsen bin, und in diesen Worten immer eine kleine Erwartungshaltung mitschwang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch heute noch rücke ich nicht gerne nach vorne und verkrieche mich lieber, bevor ich einfach etwas riskiere. Meine Aktionen sind selten, eigentlich nie, risikobehaftet: Lade ich Gäste ein, habe ich das Essen mindestens einmal vorher ausprobiert; melde ich mich zum Halbmarathon an, kann ich mindesten 12 Kilometer laufen und habe noch viel Zeit zum trainieren, um wirklich das Ziel zu erreichen; spiele ich jemanden etwas auf dem Klavier vor, beherrsche ich es &lt;strike&gt;in der Regel.&lt;/strike&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe einen Kollegen, der ist vollkommen anders drauf. Sehr innovativ ist der Gute,  weiß sich selber zu vermarkten  - und redet das Blaue vom Himmel herunter, als ob ihm nichts unmöglich wäre. Als nahe Kollegin weiß ich, dass auch vieles heiße Luft ist, er manches nicht bis zum Ende durchzieht und schlicht und ergreifend manches Mal versagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur dieses Zutrauen, woher nimmt der Mensch das? Den Glaube an sich selber, dass er etwas erreichen kann? Ist es ihm in die Wiege gelegt, ist es ihm anerzogen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Mutter ist heute stolz auf mich. Das weiß ich. Aber dennoch höre ich sie immer noch unterschwellig diese Botschaft an mich richten: &quot;Mensch, Mädchen, trau dich doch, wag dich endlich mal und wäge nicht zu viel ab.&quot; &lt;br /&gt;
Ich bin heute noch zu vorsichtig und neige dazu mir meine Ziele mit viel Selbstzweifel selbst zu zerstören. Viel zu selten sage ich: &quot;Ja, das kann ich und das mach ich auch.&quot; Diese Worte aus meinen Mund überraschen mich selber.&lt;br /&gt;
Das erinnert mich gerade an meine Schulzeit: Oft musste ich mir auf dem Sprechtag anhören, ich solle mich doch mehr am Unterricht beteiligen, ich hätte doch immer gute Gedanken zum Thema, wenn man mich dran nimmt. Aber mein Finger blieb trotzdem unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einen schaffen es. Die anderen nicht. Letztere schauen immer dem Lichtschein der anderen voller Bewunderung hinterher oder sonnen sich vielleicht in ihrem Glanz.&lt;br /&gt;
Ich will mehr. Ich will selber leuchten, mehr aus mir machen und vor allem daran glauben, dass ich es schaffe.</description>
    <dc:creator>momente</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://momente.twoday.net/topics/Nachdenkliches&quot;&gt;Nachdenkliches&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 momente</dc:rights>
    <dc:date>2007-05-29T11:05:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://momente.twoday.net/stories/3742706/">
    <title>Lebe jetzt</title>
    <link>http://momente.twoday.net/stories/3742706/</link>
    <description>Manchmal überfällt mich einfach dieser eine Gedanke. Von hinten. Meine kleine Welt schien bis eben gerade noch in Ordnung und dann aus dem Nichts stellt sich mir diese Frage: Wie er wohl sein wird? Mein letzter Gang, wenn ich diese Welt verlasse. &lt;br /&gt;
So auch gestern Abend. Gemütlich schmökernd hocke ich auf der Couch und plötzlich wird mir ganz anders, mulmig und beklommen. Ich krieche in mich hinein, horche, versinke ins Nichts und bin doch da. Eine kleine Furcht krabbelt in mir hinauf: Was ist, wenn ich morgen gehen muss? Habe ich alles getan was ich tun musste? Wissen Kinder und Mann, dass ich sie unendlich liebe? Oder hat dieser Tag uns entzweit und ich muss schnell diese eine wichtige Botschaft los werden, damit nicht das Letzte, was sie von mir hören, blödes Gezank über unnützes Zeug ist?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieviel Zeit beschäftige ich mich mit Dingen, die scheinbar so wichtig sind und dann im Kontext des ganzen Lebens betrachtet so an Bedeutung verlieren? Wieviele schöne Momente können von mir gar nicht in ihrer Fülle genossen werden, weil sie von der Hektik des Tages einfach zusammengestaucht werden auf ein paar kümmerliche Minuten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Tag bietet bestimmt Augenblicke, die mich faszinieren und fesseln könnten, aber achtlos dränge ich sie an den Rand und lass mich von dem anderen treiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute der Tag war anders. Unvorhersehbar. Alle Planung auf den Kopf gestellt und jede Stunde brachte etwas anderes als auf der Agenda. Aber ich gebe zu, ich war es selber, die alles durcheinander gewirbelt hat. Der Große kam eher aus der Schule. Meine eigene Laufeinheit musste ich verkürzen und dann haben wir den Vormittag genutzt wie noch nie. Wir saßen beide auf der Couch und haben gelesen, er seinen geliebten Percy Pickwick und ich meinen Roman. Danach wollte er unbedingt Cluedo spielen - und wir haben gespielt. Seit Monaten das erste Mal wieder, alleine für uns. Das Tagessoll ist bislang liegen geblieben, die Jeanshosen sind nicht gebügelt, die Bäder immer noch nicht geputzt. Aber was soll&apos;s? Es war unsere Zeit und die kann uns nicht mehr genommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeden Tag einen Moment zum Unvergesslichen machen und ihn einfach genießen, bewußt wahrnehmen, damit ich am Ende auf vielen wunderbaren Erinnerungen schöpfen kann, das ist mein Ziel für heute und morgen und übermorgen ...</description>
    <dc:creator>momente</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://momente.twoday.net/topics/Nachdenkliches&quot;&gt;Nachdenkliches&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 momente</dc:rights>
    <dc:date>2007-05-18T13:46:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://momente.twoday.net/stories/3724326/">
    <title>Reste von Muttern</title>
    <link>http://momente.twoday.net/stories/3724326/</link>
    <description>&quot;Kind, was kann ich euch denn noch mitgeben?&quot; fragt mich meine Mutter im Flur, als ich gerade nach meinem kurzen Muttertags-Stop wieder nach Hause fahren will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Mama, du willst doch jetzt nicht oma-mäßig damit beginnen, mir etwas mit nach Hause zu geben? Mama, danke, aber wir müssen nicht hungern. Uns geht es gut.&quot;, antworte ich resolut, vielleicht etwas zu barsch, aber ich möchte echt nicht noch tagelang Kuchen von gestern essen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Mutter wirkte nicht so glücklich über mein Statement, aber wenn ich es nicht ausspreche, darf ich demnächst immer Essen nach Hause tragen. Obwohl - sie wirkte so zufrieden, als sie mir einmal Frikadellen einpackte. &lt;br /&gt;
Hach, ist das schwierig - mit den Müttern.</description>
    <dc:creator>momente</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://momente.twoday.net/topics/Nachdenkliches&quot;&gt;Nachdenkliches&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 momente</dc:rights>
    <dc:date>2007-05-13T17:05:00Z</dc:date>
  </item>


<textinput rdf:about="http://momente.twoday.net/search">
   <title>find</title>
   <description>Search this site:</description>
   <name>q</name>
   <link>http://momente.twoday.net/search</link>
</textinput>


</rdf:RDF>
