Behindertendisikriminierung auf Usedom

Dieser Fall macht mich maßlos wütend.

Ich habe selber einen geistig- und körperlichbehinderten Bruder im Erwachsenenalter, der nicht sprechen kann, im Rollstuhl sitzt und bei allen Dingen des täglichen Lebens Hilfe braucht, beim Toilettengang, beim Waschen, beim Anziehen, beim Essen -
und ich bewundere meine Eltern, die sich immer liebevoll um meinen Bruder kümmern und ihn mit in den Urlaub nehmen. Gerade jetzt sind sie unterwegs und wollen ihm ein bisschen Abwechslung in einem einwöchigen Urlaub gönnen.
Wer das Leben mit einem behinderten Menschen kennt, der weiß auch, dass das mit Sicherheit kein Urlaub ist, der eine Erholung darstellt, wie man sie sich normalerweise vorstellt.
Das heißt: Betreuung rund um die Uhr mit allem drum und dran, persönliche Wünsche zurückstellen und immer auf der Hut sein, dass man nirgendwo zum Stein des Anstoßes wird.


Gute Reise Euch dreien! Und hoffentlich trefft Ihr auf viele verständnisvolle Menschen.

Via wasweissich

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