Menschenfurcht
Oh, früher hatte ich sehr viel Furcht vor anderen Menschen. Ich glaube, diese Sorge war meistens vollkommen unbegründet, weil ich umgeben war von vielen, die mir sehr wohl gesonnen waren. Aber Furcht hatte ich dennoch.
Ich habe es gehasst, den Smalltalk zu bedienen, weil ich diese ach so simple Kunst nicht beherrschte. Ich stand daneben und habe geschwiegen und einfach zugehört. Das wiederum brachte mir oft das Vorurteil ein, ich sei hochnäsig. Doch es war pure Furcht davor, ertappt zu werden, das Falsche zu sagen und alle merken es: Merken, dass deine Allgemeinbildung unterirdisch ist, du dir schlecht Namen merken kannst und deine Interessen nicht gerade populär sind.
Wer den ersten Schritt tat und sich auf mich einließ, konnte mich entdecken, merkte, dass ich sehr wohl eine Meinung hatte. Aber meistens waren es tiefsinnige Gedanken dazu, dass ich das Leben als schwer empfand.
Heute habe ich ein Stück meiner Menschenfurcht abgelegt. Dabei muss ich aber gestehen, dass der Mann an meiner Seite nicht unbeteiligt an dieser Entwicklung war. Sein Horizont war immer breiter als meiner, er kannte viele, darunter auch Hochrangige, Vips, ... und spätestens als ich mit unserem Bürgermeister in seinem Garten Eis essen durfte und mit Esther Schweins am Buffet rumalberte, habe ich ein wenig von dieser Furcht abgelegt.
Es sind doch nur alles Menschen, sie bringen ihren höchsteigenen Probleme mit, aber sie haben verstanden ihre Talente, ihre Begabungen an der richtigen Stelle einzusetzen und haben ein Stück ihrer höchstpersönlichen Karrierleiter erklommen.
Richtige Furcht vor den Menschen habe ich nicht mehr. Ich habe Achtung vor denen, die in ihrem Leben richtig was erreicht haben, weil ich weiß, das dahinter oft viel Einsatz, Fleiß und vielleicht sogar Schweiß steckt. Nein, Furcht ist es nicht.
Nur diesen elenden Smalltalk, den beherrsche ich immer noch nicht.
Ich habe es gehasst, den Smalltalk zu bedienen, weil ich diese ach so simple Kunst nicht beherrschte. Ich stand daneben und habe geschwiegen und einfach zugehört. Das wiederum brachte mir oft das Vorurteil ein, ich sei hochnäsig. Doch es war pure Furcht davor, ertappt zu werden, das Falsche zu sagen und alle merken es: Merken, dass deine Allgemeinbildung unterirdisch ist, du dir schlecht Namen merken kannst und deine Interessen nicht gerade populär sind.
Wer den ersten Schritt tat und sich auf mich einließ, konnte mich entdecken, merkte, dass ich sehr wohl eine Meinung hatte. Aber meistens waren es tiefsinnige Gedanken dazu, dass ich das Leben als schwer empfand.
Heute habe ich ein Stück meiner Menschenfurcht abgelegt. Dabei muss ich aber gestehen, dass der Mann an meiner Seite nicht unbeteiligt an dieser Entwicklung war. Sein Horizont war immer breiter als meiner, er kannte viele, darunter auch Hochrangige, Vips, ... und spätestens als ich mit unserem Bürgermeister in seinem Garten Eis essen durfte und mit Esther Schweins am Buffet rumalberte, habe ich ein wenig von dieser Furcht abgelegt.
Es sind doch nur alles Menschen, sie bringen ihren höchsteigenen Probleme mit, aber sie haben verstanden ihre Talente, ihre Begabungen an der richtigen Stelle einzusetzen und haben ein Stück ihrer höchstpersönlichen Karrierleiter erklommen.
Richtige Furcht vor den Menschen habe ich nicht mehr. Ich habe Achtung vor denen, die in ihrem Leben richtig was erreicht haben, weil ich weiß, das dahinter oft viel Einsatz, Fleiß und vielleicht sogar Schweiß steckt. Nein, Furcht ist es nicht.
Nur diesen elenden Smalltalk, den beherrsche ich immer noch nicht.
momente - 14. Apr, 22:30
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